Baustellen im Wohngebiet
Abbruch, Bohrarbeiten, Kernbohrungen und Baukreissägen dicht an Wohnhäusern. Eine Stellwand zwischen Gerät und Fenster nimmt den direkten Schallweg weg und hält die Beschwerden aus dem Bautagebuch.
Eine feste Lärmschutzwand braucht Fundament, Genehmigung und Bauzeit. Für eine Baustelle, die im Herbst fertig ist, lohnt sich das nicht. Mobiler Lärmschutz löst das anders: Stahlrahmen mit Absorberkassetten stehen auf Betonfüßen, werden untereinander gekoppelt und bilden eine geschlossene Wand, die in wenigen Tagen steht und am Ende wieder verschwindet.
Wir bauen diese Systeme auf, setzen sie um, wenn die Baustelle wandert, und demontieren sie, wenn die Arbeiten durch sind. Dieselbe Kolonne macht alle drei Schritte, deshalb weiß beim Abbau jeder, wie das Ding zusammengesetzt wurde.
Überall, wo eine Lärmquelle für begrenzte Zeit an einer Stelle steht und die Nachbarschaft nah ist.
Abbruch, Bohrarbeiten, Kernbohrungen und Baukreissägen dicht an Wohnhäusern. Eine Stellwand zwischen Gerät und Fenster nimmt den direkten Schallweg weg und hält die Beschwerden aus dem Bautagebuch.
Stromerzeuger, Kompressoren, Pumpen und Heizgeräte laufen oft rund um die Uhr. Eine geschlossene Umstellung auf drei Seiten wirkt hier besser als jede Absprache über Ruhezeiten.
Bagger mit Abbruchzange, Betonknabber und Hydraulikhammer erzeugen Spitzenpegel. Mobile Wände lassen sich mit dem Abbruchfortschritt versetzen, ohne dass der Bauablauf stoppt.
Arbeiten in Sperrpausen fallen in die Nacht. Wo die Strecke an Wohnbebauung grenzt, wird die Lärmschutzwand zur Bedingung in der Genehmigung. Wir stellen sie vor Beginn der Sperrpause.
Bühnentechnik, Kühlaggregate und Generatoren auf Festplätzen. Aufbau und Abbau richten sich nach dem Veranstaltungsplan, auch am Wochenende.
Dauerhaft laute Anlagen im Werksgelände, die nicht eingehaust werden können. Mobile Systeme sind hier die Zwischenlösung, bis eine feste Einhausung steht.
Ein Element besteht aus einem Stahl- oder Aluminiumrahmen, in dem eine Absorberkassette sitzt. Die Kassette ist zur Lärmquelle hin gelocht, dahinter liegt Mineralwolle, die den Schall aufnimmt statt ihn zurückzuwerfen. Das ist der Unterschied zu einer reinen Bauzaunplane: eine Plane reflektiert, eine Absorberkassette schluckt.
Getragen wird das Ganze von Betonfüßen, wie man sie vom Bauzaun kennt, oder von schwereren Sonderfüßen. Welche Dämmwirkung ein System erreicht, steht im Datenblatt des Herstellers und hängt von Kassettenaufbau, Wandhöhe und Abstand zur Quelle ab. Wir arbeiten mit dem System, das der Auftraggeber stellt oder das für die Genehmigung gefordert ist.
Der häufigste Fehler beim Aufbau sind offene Stöße. Schall nimmt jede Lücke, und eine handbreite Fuge zwischen zwei Elementen macht einen guten Teil der Dämmung zunichte. Wir koppeln die Rahmen deshalb durchgehend und schließen die Anschlüsse an Boden, Ecken und Tore mit.
Auch die Länge zählt. Eine Wand, die genau so breit ist wie das Gerät, lässt den Schall seitlich vorbei. Sinnvoll ist ein Überstand zu beiden Seiten, damit der direkte Sichtweg vom Gerät zum Fenster tatsächlich unterbrochen ist. Wer sehen kann, hört auch.
Eine geschlossene Wand ist eine Windfläche. Ein Element, das umkippt, ist ein Arbeitsunfall und im Wohngebiet ein Sachschaden. Wir sichern deshalb je nach Höhe und Standort mit zusätzlichen Betonfüßen, mit Abstützung nach hinten oder mit Verschraubung im Untergrund, wo eine Befestigung möglich ist.
Bei längeren Standzeiten kontrollieren wir auf Wunsch turnusmäßig nach, ob Kopplungen noch fest sitzen und Füße nicht in den Boden eingesunken sind. Nach einer Sturmlage lohnt sich dieser Gang immer.
Vier Schritte. Wichtig ist nur, dass Schritt eins früh genug passiert.
Wir brauchen die Lage der Lärmquelle, die Richtung der schützenswerten Bebauung und den Untergrund. Ein Lageplan und ein paar Fotos reichen meist, bei größeren Flächen fahren wir vorher raus.
Sie bekommen Aufbau, Standzeit und Demontage getrennt ausgewiesen, dazu die laufenden Meter und die Montagetage. Innerhalb von 24 Stunden.
Füße setzen, Rahmen stellen, koppeln, Anschlüsse schließen, Standsicherung herstellen. Bei Bedarf in einer Schicht, damit am nächsten Morgen gearbeitet werden kann.
Wandert die Lärmquelle, setzen wir die Wand nach. Am Ende wird demontiert, gestapelt und mit dem eigenen Lkw abgefahren. Die Fläche bleibt frei von Restmaterial.
Das hängt vom System ab und steht im Datenblatt des Herstellers, nicht in einer Werbeaussage. Entscheidend ist in der Praxis, wie die Wand aufgebaut wird: mit geschlossenen Stößen, ausreichender Höhe und seitlichem Überstand bringt dasselbe System deutlich mehr als mit offenen Fugen. Wir sagen Ihnen vorab, welche Anordnung an Ihrer Baustelle sinnvoll ist.
Wir sind Montagebetrieb, nicht Vermieter. In der Regel stellt der Auftraggeber oder ein Systemanbieter das Material, und wir übernehmen Aufbau, Umsetzen und Demontage. Wenn Sie noch keinen Lieferanten haben, sagen Sie es in der Anfrage, dann organisieren wir das Material über unsere Partner mit.
Für hundert laufende Meter auf ebenem, zugänglichem Untergrund reicht in der Regel ein Montagetag mit einer Kolonne. Schwieriger Untergrund, Hanglage, Verschraubung im Boden oder nächtliche Sperrpausen verlängern das. Die Zahl der Montagetage steht im Angebot und nicht als Schätzung im Nachhinein.
Das entscheidet die zuständige Behörde und hängt von Standzeit, Höhe und Standort ab. Oft ist die Wand selbst Teil der Auflage in der Baugenehmigung oder in der verkehrsrechtlichen Anordnung. Die Genehmigung holt der Auftraggeber ein, wir richten den Aufbau danach aus.
Ja. Auf Asphalt und Beton arbeiten wir mit Betonfüßen und Abstützung, weil nicht gebohrt werden soll. Im Gleisbereich richten sich Standort und Abstände nach der Vorgabe des Auftraggebers, und der Aufbau passt in die Sperrpause.
Die Standsicherung ist von vornherein darauf ausgelegt, dass Wind kommt. Bei angekündigten Sturmlagen und hohen Wänden kann es sinnvoll sein, Abschnitte vorübergehend zu öffnen oder zu legen. Wir sprechen das vorher ab, damit nicht im Sturm improvisiert wird.
Die meisten Baustellen brauchen mehr als eine dieser Leistungen. Dann kommt eine Kolonne und macht beides, ohne Schnittstelle zwischen zwei Firmen.
Winkelstützelemente, Wandplatten, Stützen und Sockel: ab Tieflader aufnehmen, setzen, nivellieren und verankern.
Pfosten, Konsolen, Fußplatten, Geländer und Signalmasten, verschraubt auf Ankerschienen oder nachträglich gesetzten Ankern.
Alte Wände, Fertigteile und Stahlkonstruktionen lösen, sortenrein trennen und für den Abtransport stapeln.
Alle zwölf Montageleistungen auf einer Seite, von der Pfostenmontage bis zum Materialtransport.